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[Rezension] Artikel 5 (Kristen Simmons)

20130523_181620
Autor(in): Kristen Simmons

Buchtitel: Artikel 5

Verlag/Edition: Piper ivi Verlag
ISBN: 978-3-492-70286-7
Genre: Science Fiction
Erschienen am 16. April 2013

Umfang: 432 Seiten

Titel erhältlich bei Piper-Verlag.de

Zum Buch

Wenn Glauben in Fanatismus umschlägt
Religiöser Fanatismus hält Einzug in die Vereinigten Staaten: Wer gegen die strengen Statuten der Moralmiliz verstößt, dem stehen öffentliche Demütigung, Haft und sogar der Tod bevor. Die 17-jährige Ember lebt mit ihrer Mutter allein und versteckt. Doch trotz aller Schutzmaßnahmen wird ihre Mutter verhaftet. Sie hat gegen Artikel 5 der Moralstatuten verstoßen, weil sie nicht mit Embers Vater verheiratet war.
Ember wird in einer Besserungsanstalt für Mädchen gebracht und lernt dort Hass, Gewalt und fanatische Moralisten kennen. Sie weiß, sie muss ihre Mutter retten, koste es was es wolle … und dazu braucht sie Hilfe des Mannes, der ihre Mutter verhaftet hat: Embers große Liebe, Chase.

Meine Meinung

Dieses Buch ist eine Mischung aus einer tragischen Liebesgeschichte und einer fiktiven Zukunft, in der es brutal und fast menschenunwürdig zugeht. Ich hatte mehrfach eine Gänsehaut weil ein Abschnitt in der Geschichte einfach unglaublich heftig war. Es ist gar nicht in Worte zu fassen, wie man sich beim Lesen fühlt. Ich erlebte eine Achterbahnfahrt in der Gefühle wie Sorge, Wut, Trauer, Misstrauen, ein bisschen Ekel aber auch tief empfundene Liebe vorgekommen sind. Diese Geschichte hat mich einfach gefesselt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Bloß gut, dass es einen weiteren Band geben wird 😉 Jedoch denke ich nicht, dass Jugendliche unter 16 das Buch lesen sollten. Zwar ist es keine Horrorstory, aber es gibt genügend Abschnitte die ziemlich heftig sind.

Die Geschichte wurde in der „Ich-Form“ geschrieben und zwar aus der Sicht der 17-jährigen Ember, die Hauptprotagonistin. Sie wirkt authentisch und willensstark, handelt einige Male sehr unüberlegt, aber eben immer aus dem Bauch heraus. Gemeinsam mit Chase, ihrer großen Liebe, flieht sie vor der Regierung ohne zu wissen, das er ein furchtbares Geheimnis mit sich trägt, welches erst im letzten Drittel des Buchs gelüftet wird. Chase musste schlimmes durch machen als er einige Jahre zuvor von der Miliz eingezogen und zur „eiskalten Maschine“ gedrillt wurde. Dementsprechend ist er psychisch ein ziemliches Wrack und das merkt man ziemlich deutlich wie ich finde.

Was im Buch jedoch nicht ausreichend erklärt wurde, waren die Hintergründe. Also wie es überhaupt zu etwas wie „Moralstatuten“ oder der „Moralmiliz“ kommen konnte. Was muss passiert sein, dass sich die Welt so unglaublich verändert hat. Aber ich hoffe darauf das die Leser im zweiten Band „Gesetz der Rache“, welches am 1. Oktober 2013 erscheint, mehr darüber erfahren werden.

Mein Fazit: Tolle Geschichte, angenehmer Schreibstil, eine Menge Spannung und Action jedoch zu wenig Hintergrundinformationen.

Meine Bewertung

Copyright © 2013 by Rebecca Humpert

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[Neuzugang] Artikel 5 (Kristen Simmons)

20130523_181620
Autor(in): Kristen Simmons

Buchtitel: Artikel 5

Verlag/Edition: Piper ivi Verlag
ISBN: 978-3-492-70286-7
Genre: Science Fiction
Erschienen am 16. April 2013

Umfang: 432 Seiten

Titel erhältlich bei Piper-Verlag.de

Zum Buch

Wenn Glauben in Fanatismus umschlägt
Religiöser Fanatismus hält Einzug in die Vereinigten Staaten: Wer gegen die strengen Statuten der Moralmiliz verstößt, dem stehen öffentliche Demütigung, Haft und sogar der Tod bevor. Die 17-jährige Ember lebt mit ihrer Mutter allein und versteckt. Doch trotz aller Schutzmaßnahmen wird ihre Mutter verhaftet. Sie hat gegen Artikel 5 der Moralstatuten verstoßen, weil sie nicht mit Embers Vater verheiratet war.
Ember wird in einer Besserungsanstalt für Mädchen gebracht und lernt dort Hass, Gewalt und fanatische Moralisten kennen. Sie weiß, sie muss ihre Mutter retten, koste es was es wolle … und dazu braucht sie Hilfe des Mannes, der ihre Mutter verhaftet hat: Embers große Liebe, Chase.

[Rezension] Der Augenschneider (Valentina Berger)


Autor(in): Valentina Berger

Buchtitel: Der Augenschneider

Originaltitel (Jahr): 2010
Verlag/Edition: PIPER Taschenbuch
ISBN: 978-3492258128
Genre: Thriller
Erschienen: 01. August 2010

Umfang: 288 Seiten

Titel erhältlich bei Amazon.de

Zum Buch

Er schneidet ihnen bei lebendigem Leib die Augen heraus: jungen, schönen Frauen. Denn er braucht ihr Augenlicht … Heinz Martin, Gerichtsmediziner in Wien, ist einem Serienkiller auf der Spur. Zwei Frauen hat er schon gefoltert und grausam verstümmelt. Beide Opfer waren attraktiv, schlank und hochgewachsen. Dann verschwindet auch Martins bildschöne Schwester spurlos, und kurz darauf schickt ihm der Killer eine Nachricht, die keinen Zweifel daran lässt, was er mit ihr vorhat …

Meine Meinung

Gleich am Anfang war ich mitten im Geschehen. Das Buch startet mit einem leicht gruseligen und sehr spannenden Kapitel, welches mich direkt gefesselt und mir leichte Schauer über den Rücken gejagt hat. Die unheimliche Spannung erhält die Autorin fast die ganze Zeit über aufrecht bis auf einige wenige Seiten, wo man dann etwas über die Vergangenheit und Beziehungen der Protagonisten erfährt. Generell hatte ich nicht das Gefühl, dass das Buch „nur“ 288 Seiten hat, denn eben durch die genauen Erzählungen wirkt es auf eine positive Art viel mehr.

Zwar ist der Killer, um den es in dem Buch geht, so ähnlich wie jene die man öfter auch mal in TV-Serien zu sehen kriegt, aber durch den umgangssprachlichen Schreibstil der Autorin und die detaillierten Ausführungen erfährt man, wie diese Psychose entstanden ist und in welchem Zusammenhang diese mit den Protagonisten steht. Die Darsteller im Buch sind sehr authentisch und die Reaktionen wirklich menschlich und nicht übertrieben wie in einem schlechten Film.

Positiv war für mich auch, dass die Spannung nicht die ganze Zeit auf einem Niveau war, sondern immer weiter gesteigert wurde. Bis zum Schluss kann man sich nicht sicher sein, ob die Polizisten den Killer vor der größten grausamen Tat seines Leben finden werden.

Einen kleinen Punktabzug gibt es für das Ende, welches mir dann doch zu plötzlich kam und auf mich wirkte als müsste das Buch schnell beendet werden.

Meine Bewertung

Copyright © 2012 by Rebecca Humpert

[Kurzrezension] Ich bin kein Serienkiller (Dan Wells)

Informationen:
Autor/in: Dan Wells
Verlag: Piper Taschenbuch
Genre: Thriller
Seiten: 384
Erscheinungsdatum: September 2009
Preis: 9,99 € (Taschenbuch)

Kurzbeschreibung

Der fünfzehnjährige John will ein ganz normaler Teenager sein, die Schule besuchen und Mädchen kennenlernen. Doch er weiß, dass in ihm ein düsteres Geheimnis schlummert. Es ist nicht nur das Interesse an Serienkillern, das sein ganzes Leben bestimmt, nicht nur seine Faszination vom Tod. Es ist die Furcht, dass er eines Tages selbst zum Killer wird. Denn John trägt ein Monster in sich. Und als unerklärliche Morde in der Stadt geschehen, muss er sich nicht nur einem dämonischen Gegner stellen, sondern auch sich selbst …

Meine Meinung

Cover: Ich finde es ziemlich schlicht im Vergleich zu anderen Büchern, aber dennoch hat es mich neugierig gemacht was für eine Story dahintersteckt.

Zum Inhalt: Ein jugendlicher Soziopath, der seiner Mutter im Beerdigungsinstitut hilft die Leichen vorzubereiten, ein Fan von Serienkillern ist und Angst hat selbst einer zu werden. Also wenn das einen Thrillerfan nicht neugierig macht weiß ich auch nicht 😉 Das Buch habe ich innerhalb von zwei Tagen durchgelesen weil ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es ist fesselnd, mitreißend, zwischendrin gruselig aber vor allem genau das, was einen sehr guten Thriller eben ausmacht! Die Ich-Erzählung des Autors war zusätzlich noch das „i-tüpfelchen“.

Fazit: Ein Buch was jeden Thrillerfan begeistern wird!

Quelle: www.amazon.de
http://lenabo.bplaced.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/03/Ich-bin-kein-Serienkiller.jpg