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[Rezension] Grabesrache (Chris van Harb)

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Autor(in): Chris van Harb

Buchtitel: Grabesrache

ASIN: B00759NALA
Genre: Mystery, Krimi

Umfang: 39 Seiten

Titel erhältlich bei Amazon.de

Zum Buch

Ein Hilferuf wirft die junge Studentin Amélie aus ihrem gewohnten Lebenstrott. Zuerst glaubt sie sogar, verrückt zu werden. Denn: Die Worte kommen von einer Toten, die – aus einem alten Buch – zu ihr spricht. Amélie folgt dem Ruf und gerät auf die Spur eines ungelösten Mordfalls, der vor 20 Jahren in Berlin geschehen ist.

Meine Meinung

Die Kurzgeschichte „Grabesrache“ von Chris van Harb hat mich ganz schön überrascht. Durch das etwas mystische Flair und das rasante voranschreiten der Handlung hat man als Leser gar keine andere Wahl als sich voll auf das Buch einzustimmen.

Zu Beginn der Geschichte wird der Mord an Ronja im Jahre 1987 beschrieben. Die Szene ist recht kurz und geht dann in die Befragung ihres Freundes Roberto über. Nach ein paar Seiten beginnt jedoch der Hauptteil der Geschichte, welcher im Jahr 2007 in Berlin spielt, in der Amélie die Hauptprotagonistin ist. Sie wirkt ein wenig zurückhaltend und ruhig, jedoch auch ziemlich mutig. Ein wenig schaurig wird es, als Amélie ein Buch in einer Buchhandlung berührt und ihr Ronja in einer Vision erscheint. Und ich habe mich zudem was den Täter angeht ganz schön verschätzt, letztendlich war es eine völlig andere Person.

Das anfängliche rein lesen ist mir ein wenig schwer gefallen, jedoch spätestens ab der Vision von Amélie hatte mich die Geschichte komplett in ihren Bann gezogen. Mehr möchte ich euch ehrlich gesagt dazu gar nicht schreiben, ich finde das Buch ist es wert gelesen zu werden und alles weitere dürfte ich nur ganz schwammig beschreiben.

Es gibt auch einen weiteren Band, in dem auch Amélie die Hauptprotagonistin ist und Visionen hat: http://www.amazon.de/Grabesrache-Vampir-von-Berlin-ebook/dp/B00BVDHQ5M/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1371845994&sr=1-4&keywords=grabesrache

Meine Bewertung

Copyright © 2013 by Rebecca Humpert

[Rezension] Singleton Soul (Mara Laue)

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Autor(in): Mara Laue

Buchtitel: Singleton Soul

Verlag/Edition: Goldfinch Verlag
ISBN: 978-3-940258-27-4
Genre: Krimi
Erschienen am 02. Mai 2013

Umfang: 308 Seiten

Titel erhältlich bei Goldfinchbooks.de

Zum Buch

Ein schlechtgehendes Büro für Privatermittlungen, eine kürzlich erfolgte Scheidung und obendrein ein undurchsichtiger Ex-Söldner als Mieter – Rowan Lockharts Neustart in Edinburgh ist nicht einfach. Da kommt ihr der Brief von Captain Finn Macrae gerade recht, in dem er sie mit der Überwachung seiner Frau beauftragt.
Doch bevor Rowan mit ihm Kontakt aufnehmen kann, ist Macrae tot: Selbstmord. Er soll militärische Geheimnisse verraten haben. Obwohl die Beweise für seine Schuld erdrückend sind, beginnt Rowan nachzuforschen und sticht damit in ein Wespennest – mit gefährlichen Folgen.
Ein Schottland-Krimi aus dem nicht immer ungefährlichen Edinburgh für Fans klassischer Detektiv-Geschichten.

Meine Meinung

Singleton Soul ist ein sehr angenehm zu lesender, klassischer Krimi-Roman. Bei der Handlung gibt es immer ein Auf und Ab, wodurch der Showdown am Ende unglaublich spannend wird. Wer allerdings denkt, dieses Buch sei blutig, wird enttäuscht. Es gibt es in diesem Buch keine detailliert beschriebenen Serienmorde in denen ein durchgeknallter Täter gesucht wird und das finde ich gut so!

Durch die sehr angenehme und leichte Schreibweise der Autorin Mara Laue steigt man leicht in die Geschichte ein und der Lesefluss stellt sich fast automatisch ein. LeserInnen mit einem Fable für Krimi-Romane werden sicherlich nicht enttäuscht werden.

Was ich sehr schön fand waren die Hintergründe zu den Personen, die neben dem Fall recht ausführlich beschrieben wurden. Neben Rowan, der Ermittlerin die in Schottland noch mal neu anfängt nach dem ihre Ehe gescheitert ist, gibt es noch einen Söldner und einen Detective mit gebrochenem Herzen. Die Geschichte dreht sich also nicht nur um den Fall, sondern auch um Freundschaft und eine alte Liebe. Die Hauptprotagonistin Rowan ist mir dabei besonders ans Herz gewachsen. Von ihrer Art her war sie mir von Anfang an sehr sympathisch und sie wirkte auch authentisch. Ich habe wirklich erst kurz vor dem Ende herausfinden können, wer der Täter / die Täterin war. Es gibt ein tolles „Achso ist das“-Erlebnis, wodurch sich das Puzzle erst logisch zusammensetzen lässt. Das ist in nicht vielen Büchern so gut verdeckt gehalten.

Leider muss ich sagen, dass ich das Ende nicht so perfekt fand. Der Showdown ist zwar sehr gut gelungen, jedoch sind für mich einige der persönlichen Dinge die die Protagonisten betreffen, nicht ganz geklärt bzw. offen gelassen worden. Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet würde ich daraus schließen, dass es noch einen weiteren Band geben wird, jedoch konnte ich darüber nichts finden.

Alles in allem betrachtet ein sehr gutes Buch, welches ich gerne weiterempfehlen werde!

Meine Bewertung

Copyright © 2013 by Rebecca Humpert

Vielen Dank an BloggdeinBuch für das Rezensionsexemplar!
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