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[Rezension] Die Weissen Männer (Arthur Gordon Wolf)

WeisseMänner
Autor: Arthur Gordon Wolf

Buchtitel: Die Weissen Männer

ISBN: 978-3-902802-32-3
Genre: Horror, Science Fiction
Erschienen am: 15. Januar 2013

Umfang: 120 Seiten
 
 
 
 
Titel erhältlich bei Voodoo-Press.com

Titel erhältlich bei Amazon.de

LESEPROBE

Zum Buch

Brandon Tolliver ist eigentlich der nette Durchschnittstyp von nebenan. Als er jedoch eines Tages seiner alten Nachbarin zu Hilfe eilt, beginnt sein Leben kontinuierlich aus den Fugen zu geraten. Plötzlich wird er von wahnsinnigen Replikanten und von Killer-Kommandos verfolgt. Ohne zu wissen, warum, ist Brandon mit einem Mal zum Outlaw geworden, zu einem Vogelfreien, dessen Leben keinen Cent mehr wert ist. Seine soziale Fürsorge hat ihn etwas entdecken lassen, was nicht für seine Augen bestimmt war. Ein übermächtiger Feind setzt nun alles daran, ihn für alle Zeiten zum Verstummen zu bringen.

Meine Meinung

Zwar blicke ich noch nicht ganz durch, wie viele Bände es nun von der UMC-Reihe vor diesem schon gab und noch geben wird, da der Autor die Novellen und Romane in vier Teile geteilt hat, aber dieses Buch kann man auch ohne Vorkenntnisse lesen und gut verstehen.

In diesem doch recht dünnen Buch geht es hoch her. Der Leser wird mit Emotionen wie Angst, Wut und Verzweiflung konfrontiert, welche in einer spannenden Endzeit-Geschichte eingebunden wurden und mich in den Bann gezogen und gefesselt haben. Ein Leben in Anonymität kann durchaus auch viele Nachteile haben. Es lebt sich zwar leichter, aber man achtet automatisch auch nicht mehr auf das was andere tun. Und weil Brandon ein mal eine Ausnahme macht indem er sich um seine Nachbarin sorgt, gerät er in Teufelsküche.

Ziemlich gut fand ich auch das „Vorwort“, welches man eigentlich nicht als solches bezeichnen kann. Meistens ist das ja doch recht trocken geschrieben, doch durch den Schreibstil des Autors ist es sehr informativ und macht Laune auf den Rest des Buchs.

Sehr schade fand ich, dass die Geschichte zu Ende war, als es richtig spannend wurde. Mein Wunsch wäre es gewesen noch mal 50 Seiten anzuhängen und das Ende sanfter einzuleiten. So war ich mitten in der Handlung und wurde dann herausgerissen weil plötzlich Schluss war.

Alles in allem ein sehr spannendes Buch mit einer tollen Geschichte und versprochenem Lesefluss 😉 Nun heißt es dranbleiben und die Fortsetzung nicht verpassen.

Meine Bewertung

Copyright © 2013 by Rebecca Humpert

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[Rezension] Untot – Lauf solange du noch kannst (Kirsty McKay)

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Autor(in): Kirsty McKay

Buchtitel: Untot – Lauf solange du noch kannst

Originaltitel (Jahr): 2012
Verlag/Edition: Chicken House
ISBN: 978-3-551-52041-8
Genre: Thriller
Erschienen: 27. November 2012

Umfang: 368 Seiten

Titel erhältlich bei Amazon.de

Zum Buch

Auf keinen Fall wird sie aus diesem Bus aussteigen. Bobby hasst ihre neuen Mitschüler und der Skiausflug war die totale Vollkatastrophe. Da wartet sie lieber mit Bad Boy Smitty, bis die anderen aus dem Café zurückkommen. Aber die anderen kommen nicht.

Die anderen sind tot – Alice hat es genau gesehen und dreht vollkommen durch. Schöne Scheiße! Sie müssen hier weg und zwar schnell. Denn plötzlich kommen die Toten auf sie zu und sie sehen verdammt hungrig aus. Doch draußen ist es einsam und dunkel, der Schneesturm tobt und die Handys funktionieren auch nicht. Und eigentlich weiß man aus jedem guten Horrorfilm, dass man sich niemals in so eine Situation begeben darf …

Meine Meinung

Bobby, ein weiblicher Teenager und Hauptprotagonistin, fällt es sehr schwer mit der neuen Schulsituation umzugehen. Schon auf den ersten Seiten von diesem Buch kann man merken, dass sie eigentlich ihre Ruhe haben will und sich von den anderen distanziert.

Die Geschichte enthält neben ersten jugendlichen Schwärmereien und die dazugehörigen Eifersuchtsattacken auch ungeahnte Geheimnisse aus Bobbys Familie. Es gibt viele kleine spannende Szenen, die mit einer leicht verständlichen, unkomplizierten Art von der Autorin erzählt werden.

Die Hoffnung und der Zusammenhalt sind fester Bestandteil in dieser Geschichte und die Teenager werden in mehr als einer Situation auf die Probe gestellt. Natürlich gehört zu einem Zombiehorror auch Gewalt und ein bisschen Ekel, doch der generelle Gewaltfaktor ist nicht so hoch wie ich es erwartet habe und demnach an die Zielgruppe „Jugendliche“ angepasst.

Schade finde ich allerdings, dass die Zombies klassisch dargestellt wurden. Ausgestreckte Arme, schlurfende Geräusche beim Laufen, leere Augen, verwesende Haut und unheimlicher Gestank. Heutzutage wird in Büchern immer etwas modernisiert und das hätte ich mir in irgendeiner Form auch für diese Geschichte gewünscht.

Das Ende ist zunächst wie in einem typischen Horror aufgebaut. Erst kommt die Spannung und dann das Happy End. Doch da es mehrere Bände gibt, wurde es für die Leser extra spannend gemacht, sodass einem das Bedürfnis vermittelt wird gleich weiterzulesen.

Alles in allem ein empfehlenswertes Buch und wer weiterlesen möchte, kann sich den zweiten Band bereits in englischer Sprache z. B. bei Amazon bestellen. Über das Erscheinungsdatum in Deutschland konnte ich bisher leider nichts finden.

Meine Bewertung

Copyright © 2012 by Rebecca Humpert

#21 Neuzugang

Endlich endlich endlich ist das Buch „Zum sterben schön“ von Wayne Simmons erschienen. Auf dieses Buch aus dem Genre Horror warte ich schon seit Monaten *gg*

Hier sind für euch ein paar Infos:

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Autor(in): Wayne Simmons
Verlag: Voodoo Press

Teil 1

Originaltitel: Drop Dead Gorgeous
ISBN: 978-3-902802-39-2
Genre: Horror
Erscheeinungsdatum: Dezember 2012
Umfang: 280 Seiten

Titel erhältlich auf Voodoo-Press.com

Kurzbeschreibung

Ein Sonntagmorgen im Frühling: Gerade will Star ihren ersten Kunden für heute tätowieren, als die Welt urplötzlich in eine üble Schieflage gerät. Belfasts verkaterte Nachteulen fallen in einen noch tieferen Schlaf als gewöhnlich, und Sekundentode verursachen ein heilloses Verkehrschaos, Brände und Flugzeugabstürze.
In den Nachwehen des Chaos begibt sich eine Gruppe Überlebender auf Sinnsuche durch die postapokalyptische Stadt. Der alternde Radiomoderator Sean Magee findet sein Heil zusammen mit Jungfrauenkiller Barry Rogan in einer Hotelbar. Die ehemalige IRA-Aktivistin Mairead Burns und Soldat Roy Beggs verbünden sich zwangsläufig, um Ordnung in eine Kommune zu bringen, während andernorts ein geheimnisvoller Prediger verstörte Überlebende aus den Schatten lockt, indem er ihnen Erlösung verspricht.

[Rezension] Todesgeil (Bryan Smith)

Autor(in): Bryan Smith
Buchtitel: Todesgeil

Originaltitel (Jahr): 2012
Verlag/Edition: Festa
ISBN 978-3865521347
Genre: Horror
Erschienen: 22. Mai 2012

Umfang: 352 Seiten

Titel erhältlich bei Amazon.de

Zum Buch

Rob steht gerade an der Tankstelle um seinen Chevrolet vollzutanken als er Roxie sieht. Ein Gothic Girl auf der anderen Straßenseite, die auch noch genau auf ihn zusteuert. Während sie vorhat ihn zu entführen, ist er zu sehr in Gedanken und merkt daher nicht, welche Gefahr ihm droht. Erst als sie ihm eine Pistole in die Rippen drückt, wird ihm klar, was geschieht.
Mit Handschellen ans Lenkrad gefesselt, starten sie ihre skurrile Tour nach Myrtal Beach.

Zeitgleich ist eine Gruppe Jugendlicher unterwegs. Einer von ihnen ist dem Gothic Girl in einem Supermarkt begegnet und hat sie dumm von der Seite angemacht. Die Gruppe setzt ihre Reise nach Myrtal Beach fort und ahnt nicht, dass ihnen bald ein bekanntes Gesicht ganz dicht auf den Fersen ist.

Auch liest man die Geschichte vom Serienkiller-Duo Zeb und Clyde, die wahllos Opfer abschlachten und sie nach ihrem Tod sexuell Missbrauchen. Als Julie, die Babysitterin der von dem Duo ermordeten Familie, die beiden Killer dabei erwischt, wie diese sich an der Familie vergehen, keimen ungeahnte Gedanken und Gefühle in ihrem Kopf auf.

Wird Rob den Horrortrip mit Roxie überleben? Was passiert mit den Jugendlichen und erreichen sie Myrtal Beach? Welche Gedanken sind es, die Julie durch den Kopf gehen und was passiert mit ihr?

Meine Meinung

In diesem Buch ist genau das drin, was draufsteht. Nämlich Horror vom Anfang bis zum Ende! Bis auf ein paar kleine Verschnaufpausen, ist das Buch voller Szenen der Quälerei und Grausamkeiten. Allerdings im positiven Sinne, denn die Szenen sind teilweise so detailliert erzählt, dass ich (wie erhofft) eine Gänsehaut bekommen habe.

Durch den Schreibstil des Autors konnte ich mir die Szenen bildlich vorstellen, was meinem Magen ehrlich gesagt manchmal gar nicht so gut getan hat. Man lernt die grausamste Seite des Menschen auf eine realistische Art und Weise kennen und ich bin überzeugt, dass es auf der Welt wirklich so kranke Menschen gibt. Der Rahmen der Story, nämlich das alle Darsteller (aus verschiedenen Gründen) auf dem Weg nach Myrtal Beach sind, ist eher schlicht, doch durch die kaum abreißende Spannung störte mich das kein bisschen. Ganz im Gegenteil, denn wenn die Story umfangreicher gewesen wäre, hätte ich sicherlich Schwierigkeiten bekommen, alles nachzuvollziehen.

Was mir nicht so gut gefallen hat, ist die Szene, nachdem Roxie auf Zeb getroffen ist. Julie, seine „Begleitung“, ist nach dem Kampf widerspruchslos mit Rob und Roxie mitgefahren. An dieser Stelle im Buch, hatte ich noch einen Kampf zwischen den Frauen erwartet, da Julie ja zu dem Zeitpunkt bereits ihren „Spaß“ am Morden gefunden hatte. Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist, dass das Ende vorhersehbar war. Ich wusste eigentlich schon 20 Seiten vor dem Ende wie es ausgeht. Da hätte ich mir noch einen kleinen Kick gewünscht.

Dieses Buch ist auf jeden Fall nichts für Personen mit schwachen Nerven (und schwachem Magen). Aber alle die Horror mögen, werden meiner Meinung nach mit diesem Buch eine richtige Wahl treffen.

Copyright © 2012 by Rebecca Humpert

Titel erhältlich bei Amazon.de